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Sommer 2007 - Greifswald / überall - Aktualisierung
Der Sommer fordert seine Opfer - Sonnenbrand, taube Ohren, entkleidete Nazis oder auch die schleppende Aktualisierung der homepage.
Dies wurde behoben und unter action könnt ihr so einiges über unsere Sommererfahrungen lesen. keep on rocking! 20. Juni 2007 - Greifswald - Spendenauf der Roten Hilfe Greifswald
Am 2. Juni 2007 sollte bekanntlich eine Antifa-Demo in Schwerin stattfinden, die leider kurzfristig vom Bundesverfassungsgericht untersagt wurde. An jenem Tag, im Schatten der G8-Großdemo in Rostock, wollte die NPD (in Kooperation mit Freien Kameradschaften) eine Nazi-Demo in Schwerin durchführen, um dort ihre Propaganda auf die Straße zu tragen und sich als “antikapitalistische Kraft” präsentieren. Wie bekannt, konnten auch die Nazis nicht in Schwerin marschieren und sind stattdessen mit ihren Bussen durch die Gegend gefahren und haben etliche Spontandemos durchgeführt, so u.a. in Greifswald, in Berlin vorm
Brandenburger Tor, in Lüneburg …
Während die Nazis also ihre Fahrt ins Blaue gemacht haben, mußten sich etwa 160 Antifas am Schweriner Bahnhof von den Bullen drangsalieren lassen: Sie wurden gleich aus dem Bahnhof heraus auf dem Bahnhofsvorplatz zusammengepfercht und als “nichtgenehmigte Versammlung” von den Bullen gekesselt. Im Anschluß ging es dann für mehrere Stunden in den Gewahrsam in zwei sehr unwirtliche Schweriner Gefangenensammelstellen. Einige der GenossInnen haben außerdem jetzt Strafverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand und Beleidigung am Hals. Als AufruferInnen und UnterstützerInnen der Antifa-Demo möchten wir euch nun um solidarische Hilfe bitten! Etwa 60 der eingekesselten und ingewahrsamgenommenen GenossInnen haben sich zusammengetan und wollen kollektiv jetzt juristisch gegen die Einkesselung und den Ingewahrsam klagen. Vertreten werden sie dabei von einer linken Anwältin aus Hamburg. Für diese Verwaltungsklagen wird noch Geld benötigt. Wir haben als Rote Hilfe Greifswald zu diesem Zwecke ein Sonderkonto eingerichtet. Wir möchten euch, liebe GenossInnen, daher bitten: Wenn ihr die Möglichkeit habt, durch Soli-Partys/-Konzerte ein bißchen Geld einzuspielen, überweist einen Teil davon bitte auf unser zweckgebundenes Soli-Konto. Auch kleine Beträge helfen, es müssen also nicht immer gleich dreistellige Euro-Summen sein. Sämtliche Gelder gehen den Verfahren der betroffenen GenossInnen zugute. - Evtl. Überschüsse werden wir zweckgebunden für Antifa-Verfahren in M-V benutzen. Unser Spendenkonto: Rote Hilfe Greifswald Konto 400 723 83 07 BLZ 430 609 67 GLS-Bank Stichwort: 2. Juni Schwerin Es wäre schade, wenn die (verhinderte) Antifa-Demo vom 2. Juni in Schwerin und die Folgekosten jetzt hinten runter fielen und die Betroffenen mit den anfallenden Kosten ganz alleine dastünden. Für weitere Informationen stehen wir euch gerne zur Verfügung. Solidarität ist unsere wirkungsvollste Waffe! Mit solidarischen Grüßen Eure Rote Hilfe Greifswald greifswald[ät]rote-hilfe.de + mehr Infos [hier] 23. Mai 2007 - Schwerin / Greifswald - Alle Jahre wieder - VS-Bericht für MV erschienen
Der neue Bericht des Verfassungschutzes für das Jahr 2006 ist die Tage erschienen. Der VS geht in MV von 200 linksradikalen Menschen aus, die ...
Traurig ist nur, das der VS nicht alle linken Internetseiten des Landes unter die Lupe genommen hat, sonst wäre diesem sicherlich so Einiges aufgefallen. Auf ein neues Jahr und möge die Antifa gewinnen. VS zu Sojabrocken! 16. Mai 2007 - Rostock - Handreichung
Die Antifa-Gruppe A [hoch3] aus Rostock will mit einer Handreichung Gastwirt_innen und Clubbesitzer_innen beim Erkennen von rechtsextremistischen Veranstaltungen unter die Arme greifen. Anlaß ist das geplante Konzert der neonazistischen Hool-Band "Kategorie C - Hunrige Wölfe", die am Samstag den 19. Mai in Rostock auftreten wollen. Das gilt es zu verhindern.
[hier]
16. Mai 2007 - Greifswald - Antifa supports Köpi
Seit dem 08.Mai 2007 ist es nun endgültig - die Köpi wurde zwangsversteigert. Ein weiteres autonomes Haus-Projekt in Berlin wird damit durch die Stadt, durch Investoren und im Zuge einer Umgestaltung alternativer Stadtviertel in Luxusressorts plattgemacht. Die Auswirkungen solcher Einschränkungen von Freiräumen sind vielfältig und betreffen nicht nur einige wenige BewohnerInnen, sondern das ganze Stadtviertel und natürlich auch die ganze radikale linke Bewegung: Mieten steigen, Überwachungsmaßnahmen und Videoaufnahmen im öffentlichen Raum nehmen zu, alternative Clubs werden geschlossen, Räume für Selbstorganisation und Solipartys, für bundesweite Treffen oder einfach für korrekte antikapitalistische, antirassistische und antisexistische Parties fallen weg. :::weiterlesen:::
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